Ein Hühnermassaker

  einer der erlegten Kücken, von dem Raubtier entdarmt

einer der erlegten Kücken, von dem Raubtier entdarmt

Es sah alles absolut ruhig aus, an dem abend habe ich sie gezählt und waren alle noch da: 10 stück in dem neuen Hühnerhäuschen, 9 stück plus die 3 erwachsenen in dem alten Häuschen. Am darauffolgenden abend, kurz vor dem Sonnenuntergang, besuchte ich sie, um ihnen den Inhalt vom häuslichen Speiseresten-Mülltonne zu übergeben. Und merkte gleich dass sie weniger waren, als sie -wie immer wenn sie einen jemand mit etwas volüminoses in der Hand ihnen kommen sehen, rannten sie alle zu mir entgegen, um als erste etwas von dem erhofften eiweisshaltigen Essen zu schnappen. Von ihnen natürlich kein Zeichen von entsetzung, oder Traurigkeit. Wer weiss, ob sie irgenddwie gemerkt haben, dass sie weniger sind, und wer weiss ob sie in ihren klienen Geehirn irgendwas behalten wie eine erinnerung, wie sie verschwunden sind. Während ich mich an den Zaun näherte, sah ich einen ersten Toten. Ein weisser noch nicht mal pubertierender Hahn lag da neben dem kleinen Eingang zum Hühnerhaus. Er sah am ersten Blick ganz unverletzt aus, erst später als ich den ca. 2 kilo schwere Körper inspizierte, stellte ich fest, dass der Brustkorb seitlich tief verwunden war, als todsursache musste ich an eine Herzversagen denken. Tausende winzrige Madeneier waren schon von grünen und blauen Fliegen an den gewundene Stelle gelegt worden, während der Kückenauge noch lebendig blinzelte (einige sekunden lang wunderte ob er wiklich tot war, oder vielleicht nur paralisiert). Als ich ein wenig verwirrt in den hühnerrevier herumlief, sah ih gleich ein genauso schneeweiße männliche Kücke liegen. Der war schon zum Teil zerfressen worden, nur jedoch vom After aufwärts: die ganze Gedärme waren weg, sonst nichts fehlte, und der Blick in die leere Bauchhöhle erinnerte deshalb an einen Hahn, der beim Metzger bereit für die Füllung und den Ofen ist.
Einige schritte entfernt sah man die braune und schwarze Federn von einer der jungen Hühner, an eine andere Stelle auf dem Grass sehr viele weiße Federn. Erst am Tag danach, mit dem Tageslicht, konnte ich etwas mehr sehen, und versuchen die Dynamik zu rekonstruieren.
Es musste ein Fuchs sein, oder mehrere. Es fehlen nach nur eine Nacht Räuberei 6 junge Hühner, davon 4 männliche und 2 weibliche. Man konnte sehen eine “Unterführung” am unteren Rand der Grenzbezäunung, wo einige Federn hängen geblieben waren. Außer die 2 beschreiben Tierleichen, keine Spur von den anderen 4 Tierkörper, dass heißt, wenn es allein war, das Tier musste eine ganze Fuchsfamilie versorgen. Das entnehmen der Gedärme in dem einen Fall würde mir genau die Interpretation bestätigen, einen Körper also für eine spätere Mahl aufheben, indem man die am schnellsten verderbenden Teile zunächst wegnimmt.
Es ist schade dass ich genau jetzt wegfahren muss, das wäre spannend gewesen, versuchen die Etologie dieser Raubtiere besser und besser zu erorten, und vielleicht irgendwann auch… eine Fuchsjagd machen. Scherzen Beiseite (Dass ein Tier meine Tiere frisst anstatt sie an meinen eigenen Appetit zu überlassen, das ist kein ausreichender Grund um ihn zu töten und essen zu wollen!), ich versuche wie in der gute Permakulturschule, neben den Nachteilen von alles auch die Vorteile, von jedem Element in System sehen, deshalb auch von dem Fuchs.
Nachteile:
-6 jeweils 2 kilo schwere junge Hühner sind verschwunden, ohne dass ich oder jemand anderen konnte sich auf ihre Fleisch oder auf ihre Eier freuen. Davon nur eine konnte ich selber mitnehmen, klein zerstückeln und als Nahrung verteilen zwischen mir (die Pfoten gekocht in der Suppe), den restlichen Hühner (grossteil seiner Fleisch teilen, klein zerstückelt), und den unterirdischen Organismen in südliche Land-Sektor (Knochen und daran festklebende Fleischteilen, Federn und Gedärme).
-Ich konnte nicht selber das Tier essen aus hygienischen Gründe, da er wahrscheinlich schon seit einem Tag tot da lag mit dem ganzen Blut noch im Körper, und aus religiösen Gründe -das Tier ist gestorben ohne Begleitung eines Aufruf an Gott.
-10 kg gesunde Hühnenrfleisch, für eine Monetären Wert von ca. 100 € , sind sozusagen aus dem Land entfliehen, und werden von nun an dieses Stück Erdfläche nicht mehr düngen, weder mit ihrem Kot noch mit ihrem sich zersetzenden Körper.
Vorteile:
-Wenn die andere Tiere weiter überleben trotz Raubfälle, Sie werden pro Kopf mehr Fläche, mehr Wasser und mehr Speiseresten zur Verfügung haben. Damit, wenn es eine möglichkeit besteht, dass eine der Hühner einen Brutinstinkt bekommt, es sind mehr resourcen da um neue, diesmal einheimischen Kücken groß zu ziehen.
– Die meisten verstorbenen waren junge Männchen: die hätten sowieso ein schweres leben gehabt, und das leben schwerer für die Weibchen gemacht. Die hätten nämlich mit Kraft die meisten resourcen für sich beansprucht, sie hätten zusammen mit weiteren 5 junge Männchen hart kämpfen müssen um sich in der Hierarchie zu etablieren. Sie hätte sich schiesslich nach und nach gegenseitig getötet, bis auf einem, der irgendwann mit dem Boss-Gockel in Kompetition kommen würde.
Nun schade, ich hätte sie selber töten und essen können, anstatt der blöde Fuchs!
-Sie haben schätzungsweise pro Kopf bisher 5 kg vollbiologischen Mist produziert
– Der Fuchs hat während sein Besuch auch selber reichlich Kot dem Boden geschenkt.
-Der Fuchs hat sich wahrscheinlich da wohlgefühlt nicht nur wegen den Hühner, sondern auch wegen der leicht zugängliche Wasserquelle bei der Wassertank. Wie der Fuchs, werden demnächst mit der Dürrezeit eine Reihe andere kleine und mittlere Wildtiere das immer volle Wasserbehälter gerne nutzen. Und sie werden dabei auch in der unmittelbarer Nähe hin und wieder ihre Kot hinterlassen, auf günsten der hier wachsenden Nutzpflanzen!

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2 risposte a Ein Hühnermassaker

  1. ortidivesima ha detto:

    Rocco! A parte che il blog è bellissimo…le foto del precede articolo sulle erbe che ti crescono nel campo son bellissime. Però una domanda: perchè scrivi in Tedesco!?!?!?!

    • rocchiggenova ha detto:

      ciao Lu, grazie, mah.. in tedesco perche a lungo andare mi piacerebbe vedere piu tedeschi o comunque mitteleuropei da queste parti, e questo blog potrebbe essere un piccolo tassello di una presentazione del territorio piu grande e variegata. Finora li non ci sono neanche mezze idee di accogleinza e turismo per persone che non siano al piu lontano della sicilia orientale!
      inoltre mi viene piu facile in tedesco, perche è tenicamente piu precisa. Se leggi un manuale di agricoltura in italiano ti sembra una lingua forzata, invece in tedeso è piu naturale, c’è piu precisione dei termini. inoltre, alla fine sono piu i tedeschi che si interessano di ste cose qua. gli italiani son gia contenti a vedere le immagini!

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