April alle Farben sind schrill

Ab Anfang April fangen  gewisse Kräuter an, sich aus dem Unbestimmt grünen Grass sichtbar zu machen. Ein ganz sympatischer darunter ist das Hintentäschel, gut als Tee zur Regulierung von Herz und Blutdruck. Seine Seitenblätter sehen ziemlich genau wie viele winzrige Herzchen aus!
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In April es ist eine Herzerfüllende Freude, die sicht der zahlreichen Bäumeund gebüsche, die energisch blühen. Der Kirschbaum, mit seinen weisse Blumen

das Ginster (Cytisus), womit die Luft dich plötzlich wie in einer Pärfumerie berauscht, und um ihm herum ein laut andauerndes monotones Fliegen der Bienen.

Eine Ginstervarietät, die ganz am nordrand fast völlig geschluckt in den dornengestrüpp herausragt, trägt farben wie die Spanische Flagge.

Die schönste Blumen sind vielleicht die des Quittenbaums (nachdem die 2 schon etablierten exemplare schon vergangenes Jahr einiges produziert haben, und dieses Jahr 2 neue gekauft habe, plus mehrere 1-jährigen, die letztes Jahr aus dem Samen gewachsen sind, die Versuchung ist jetzt eine Quitteplantage zu haben!).



Die Maulbeerbäume, davon eine plantage auch sehr wert wäre (bisher wachsen bei mir 2 schwarzen und 2 weissen Maulbeerbäume), die zeigen keine nennenswerte Blumen, nur kleine grüne Bällchen mit an der spitze ein dunnes weisses Streifchen. Aber schon diese sicht erfreut mich, da sie die erste nennenswerte Fruchtauflese der Saison vorankündigt.

Was das Wetter betrifft, dieses Jahr musste man länger auf einem “kleine Sommer ” warten, eine relative lange Zeitraum, etwa 10 tage, wo es am Anfang des Frühlings komplett trocken, sonnig und regenlos ist. Das ist die Zeit, die die meisten hier nutzen um einen typischen Frühlingsjob zu tätigen: in den Olivenhainen Glyphosate oder ähnliches unkrauttötend zu besprühen, wobei dafür eine sonnige und stabile Wetterlage nötig ist, und am besten die Zeit der stärkste Wachstumschwung der Opferpflanzen Objekt der Behandlung. Ich wiederhole dass es keine komplett überzeugende Beweise gibt, dass dieses in Israel hergestellte Substanz nicht für eine Menge Organismen schädlich ist. es wurde z.B. beobachtet bei einige experimenten dass Embryos von Frösche unter seiner Effekt Anomalien in ihrer Gehirnentwicklung erleiden. Ich glaube schliesslich, der punkt ist nicht, OB dieser Stoff den System beschädigt, sondern vielmehr WAS ER IN DEM SYSTEM BESCHÄDIGT. Wenn er nur gezielt auf einzelne Pflanzen angewendet wird, und nicht in Hülle und Fülle um die ganze Bodenvegetation zu töten, im Zweifelfall, selbst wenn die Garantie vom Hersteller über seine Harmlosigkeit nicht für alle Lebewesen gilt,  kann man davon ausgehen, dass begrenzte Schaden in einer dynamischen, vielfältigen Biosystem bald neutralisiert werden. Ähnliche vernichtende Effekte auf Unkraut erzeugt übrigens auch das Hühnerkot, also etwas das schon im System hingehört. Ich überlege wie man mit einer konzentrierte Hühnerkoterzeugung Pflanzen besprühen könnte…

Bevor ich weg gehe der plan wär gewesen, eine Traktor-Behandlung in Anspruch zu nehmen, in form einer “Kämmung” der Bodenoberfläche im Hühner-revier bis etwa 20 cm Tiefe, damit die junge Unkrautpflanzen  in ihren Wachstum benachteiligt werden, und die 20 hungrige Hühner es leichter haben, sowohl Larven aus den unteren Erdschicht zu pikieren, wie auch die junge Grasshalmen rechtzeitig zu frisieren. Schon anfang des monates jedoch stellte ich fest, dass mit solcher Behandlung jetzt hätte ich für den darauffolgenden Jahr auf einem wertvolles Material verzichten müssen: das kleingehacktes trockene grasshalmengut, das der Traktor aus der trockene Sommerwiese erzeugt. Diese Material ist schwer per Hand zu erzeugen (in südlichen Bereich werde es per Hand mit Sickel gemäht, werden aber dabei längliche Halmen gewonnen), während nach dem Traktor bleibt der Erdboden  schön von einem weichen Mulchschicht bedeckt, den man entweder liegen lassen kann, oder in Haufen aufsammeln , und für die Bedürfnisse des darauffolgende Jahr darauf zugreifen, jedesmal wenn es nötig ist, um eine pflanze herum zu mulchen, oder in komposthaufen ein trockenes material beizumischen, oder in winter etwas strohartiges für das Hühnergelege auf vorrat haben, oder noch damit in lauf des winters ein nahrungsvolles humus erzeugen, indem man ein grosses haufen davon monatelang stehen lässt.

  Humushaufen

Humushaufen


 In frühling, wie ich eben jetzt mit den gemüse beete mache, tut man ein wenig von dem schwarzen, mit verroteten von regenwürmer verdaute  pflänzliche Materie mit Erde beimischen bevor man darin Gemüse anpflanzt.

  Was jetz in April dringend war, und mich tagelang vollbeschäftigt hat bis zu datum 20 april, als es wieder regnerisch wurde, war die Vorbereitung der Saatbeeten. Ich habe mich vorgenommen, vor dem Abfahrt in wenig von alles Saatgut, dass ich zur verfügung hatte, in rationale weise zu verteilen, damit mit gewisser wahrscheinlichkeit in meiner Abwesenheit ein teil davon wäre von alleine gewachsen, trotz kommenden Dürrezeiten und Kompetition mit verschiedenem Unkraut.
Eine Idee dafür kam mir durch die Erfahrungen von den Sinergischen Gemüsegärten von Vesima, ein Ligurischer Tal nicht weit von Genua, die ihrerseits in folge der Verbreitung der Leere des japanischen Permakulturmeister Masanobu Fukuoka unter der dortigen jungen Bauern entstanden sind. Es handelt sich um die “Saatbällchen”, die man mit samen und ton in kugeln gestaltet, die daraufhin in trockenem Zustand in den Beete und Felder verstreut werden, und dank ihrer Härte nicht von kornfressenden Vögel und Tieren erbeutet werden, sondern können ungestört auf die nächste Regenzeit warten, wenn der Ton feucht und weich genug wird, um die darin enthaltene Samen entwickeln zu lassen.

Keine ahnung, ob dass wirklich klappt. Wir sind ja hier nicht in Japan! Manche samen, wie letztes jahr für die Kürbissamen der Fall war, erwachen gar nicht, solange sie nicht eine mehrere Tage andauernde Nässe empfinden. Ohne tägliche Bewässerung durch Menschenhand,  es kann  sein dass weder in Frühling noch umso weniger in Sommer sich die Mindestbedingungen für den Wachstumstart ereignen.
Was holt man alles essbares aus dem Land in diesem April?
-Spargel: die spargeltürmchen, die ich vor einem Jahr vergraben habe, zeigen ihre ersten hochschiessende Sprossen. Die sind sehr gut in omeletts mit den gerührten Eiern.

-Salbeiblätter: neben alle andere anwendungen von dem heilenden Kraut, der seit Jahren bei mir ungebremst wächst und gerade in April sehr schön in violettfarbene Vollblüte ist, die grössere Blätter sind besonders geeignet für ein praktisches Schnellgericht: die werden in mehl- und wasserpastete getunkt, und einige sekunden in Heisse olivenöl gelegt, und fertig!

deshalb, dass die salbei so gut gedeiht auf dem terrain, stellte ich vergangenes Herbst mehrere Stecklinge davon in Töpfe, die jetzt nun voll in Blüte sind

deshalb, dass die salbei so gut gedeiht auf dem terrain, stellte ich vergangenes Herbst mehrere Stecklinge davon in Töpfe, die jetzt nun voll in Blüte sind


-Eier: 2 pro Tag.

-Wilde Artischocke ist in April eine sehr interessante Pflanze: sobald die starke stachelige Stämme gross genug sind (etwa ein meter Hoch, vor der Blütenbildung), können sie schon geerntet werden, befreit von der stachelige schale, und roh oder gedünstet gegessen werden, mit einen Schuss Olivenöl echt eine Delikatess!

gedünstete wilde Artischocke als Beilage mit Rindfleisch

gedünstete wilde Artischocke als Beilage mit Rindfleisch


-Cime di rapa: die noch nicht geblütete spitzen von dem Wilde Pflanze, die in dialekt “razza” heisst und von deren in Winter die Blätter gegessen werden, sind sehr gut sowohl in Rührei, als auch ganz einfach gedunstet mit spaghetti und olivenöl, knoblauch und (wenig) chilli.
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– Zitronen sowieso…
– Salatfähiges Wiesengemüse: Außer Löwenzahn, ich kannn sie weiterhin nicht erkennen… nächstes Frühling neheme ich mir vor, mich extra darauf zu konzentrieren, anstatt an kultiviertes Gemüse zu denken!

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