März blüht das Herz

März war ein immerwährende meist rasche Abwechslung zwischen Sonne und stürmisches Regen. Zumindest hat man in lauf des Monates eine Anzahl an Regenfreie Tage, wobei gewisse arbeiten, wie Bäume mit Eisen besprühen, oder den Boden bearbeiten, überhaupt möglich waren.
Meine beinahe volle Aufmerksamkeit war – besonders in den ersten Monatshälfte – an die jetzt deutlich vergrösserte Hühnerherde. Durch die in Februar eingeführten Kücken (siehe dazu bilder in Februar-post), eine erste 10er Gruppe Anfang Februar und eine zweite ebenfalls 10-köpfige Gruppe etwa 2 Wochen später, gab es plötzlich viel zu tun, um die neue lebendige Tierchen in ihren neuen Umwelt safe einzuführen.
Sobald das aus Holz neu erbautes Hühnerhäuschen bereit dazu war, sind dahin gezogen die jüngere Kücken, die viel zu klein waren um die Fresskampf mit den grösseren Küchen und den 3 Erwachsenen zu halten. Bis dahin blieben sie in dem Haus aus Mauerwerk gesperrt, das eigentlich für uns Menschen bestimmt wäre.

Das neue Domizil, 1 mal 2 meter breit, 1,5 meter hoch, ist ausgestattet mit Tresen, Erdboden, runde Kornspender, und zwei verschiedene Hühnereingänge: die erste, die gleichzeitig auch Menschentür ist, ist geöffnet zu den südlichen Teil des Grundstückes, also das Areal das in der Regel nicht für Hühner bestimmt ist, da es dort auch Gemüse angebaut wird, die unter ihren grablustigen Krallen leiden würden; weitere Grund dazu, ihnen grundsätzlich den Süd-bereich versperren, es würde in meinem Plan bald in diesem Sektor ein kleines Wasserbiotop entstehen, das sich umso (kleiner desto) weniger an die 10 kleine kackende teufeln freut .

Die andere Eingang dagegen ist geöffnet zu den Nordteil, derjenigen der seit über sechs Monaten exklusiv zu den Hühner und den Olivenbäume gehört. Es misst über ein viertel Hektar, und darin wachsen in Reihen eben ganz alte Olivenbäume. Die Tatsache dass ab Anfang April 22 Hühner tagtäglich die Fläche streifen, sollte unter anderen dazu dienen, dass sich in Lauf des Frühlings kein so undurchdringliches Gestrüpp zwischen die Bäume bildet. Sie sollten dabei ihre Nahrung am Boden selber pflücken oder ausgraben, und eine menge Kot zur Wohl der Olivenfrüchte hinterlassen. Da ich in April dann für eine weile wegemigrieren muss, bereite ich allmählich das Areal so vor, dass in meiner Abwesenheit die Hühner beinahe selbständig sind… näheres im April-post.
Gegen Mitte März, die jüngeren Kücken sind also in das neue Holzhaus umgezogen, und allerdings dort noch ein paar Wochen lang von ihren räuberische und rücksichtslose Artgesellen völlig getrennt geblieben, die ihnen ansonsten das ganze Futter wegnehmen würden; ihnen steht in dieser Zeit teoretisch das ganze Südareal zur Verfügung, einschliesslich Kartoffel- und Saubohnenbeete, da der Zugang darin ihnen tag und nacht frei steht. Bloß bis ende des Monates sind sie noh zu klein und angstvoll, um sich weiter als einige meter von dem Haus zu entfernen.

Was den grösseren Kücken angeht, die werden ihrerseits von den zwei Hühner und besonders von dem einzig überlebte Gockel schikaniert, und können weiterhin nur dann essen, wenn die Erwachsene satt sind. Aber so ist es halt unter den Hühner, die leben unter eine strenge Hierarchie, also wortwörtlich die ältesten haben Vorrang, zumindest solange sie stark genug sind, um die Jüngeren mit dem spitzen Schnabel klein zu machen.

Deshalb, dass der Gockel besonders gewaltig war, beschloß ich, ihn eine gewisse Zeit in “Knast” zu stellen, im sog. “Hühnertraktor”, das ich letztes Jahr gebaut habe. Es handelt sich um einem tätsächlich auf Räder bewegliche 2mal1meter grosse Bodenlose Käfig, worin 1 bis 3 Tiere einige tage bis einige Wochen verbringen können, die gleichzeitig das Grass mähen und düngen, dort wo es gerade nötig ist.

Besonders nützlich in Frühling und Herbst, als das Grass rasch hochwächst, in diesem Fall dient es zusätzlich dazu, ein wenig mehr Freiheit für die -noch- schwachen Jungen zu erschaffen. Und kommt auch zur Erleichterung einer der zwei sexuell reife Hühner, die seit Januar daran leidet, dass der Gockel sie standig mit Gewalt nimmt, und wenn er bei jede sexuelle Handlung auf ihren Rücken springt, steckt er jedesmal seinen Dolchenartige Zehen in ihren Rückenfleisch.

In der letzte Woche März dachte ich mir, der Gockel ist aber ja derjeniger der in Januar heldenhaft die Hühner von einem nicht identifizierbaren eingedrungene Raubtier geschützt hat. Vielleicht es macht schon Sinn dass er zusammen mit den Kücken im Hühnerhaus ist, falls der Raubtier (vermutlich ein Iltis) wieder vorbeischaut. So habe ich den Gockel wieder die Freiheit gegeben, dafür sperrte ich in dem Traktor die zwei reife Hühner.
Die sehr kurze Augenblick, als der Gockel in seiner Hühnerrevier wieder fuß fasste, bevor die zwei Hühenr davon austraten, war ein sagenhaftes Zeichen des kommenden Frühlings: es ereignete sich eine atemberaubende Tanz, wobei das Männchen um das besser aussehende Huhn hüpfte und mit den Flügeln den Torero spielte.

Den zwei Legehennen ging es prima in den Käfig, die nicht beschandete unter ihnen gab auch täglich ihr Ei raus!

Ab mitte März fingen die Obstbäume allmählich an, Blumen zu tragen: zunächst die Pflaumenbäume, dann Pfirsich, Aprikose, und, unter den Kräuter, der Borretsch, die Salbei, der Rosmarin.

Unter den Grassblumen die erste waren Gänseblümchen und Löwenzahn. Aber überall dort, wo der Boden stark gepresst wurde (im Nordbereich, wo der Traktor die Fläche um die Bäume “gehobelt” hatte, wie auch wo es oft in winter drüber gelaufen wurde), dort erschien bald eine glänzende gelbe Blume, eine Art Fingerkraut, das anscheinend die Fuktion hat, das Boden aufzulockern für nachkommende Kräuter.

Im südlichen Bereich des Landes meine körperliche Arbeit bestand darin, die Erde zu pflügen, ein Teil der Humus dazufügen, die aus den Grasschnitt vergangenes August durch 6 monate lange Rotteprozess gewonnen wurde, um Saubohnen und Kartoffeln darin zu pflanzen.

In zwei verschiedene Beeten pflanzte ich also in Reihen Saubohnen. ich ging so vor: zunächt ganz tief mit einem schwere hacker pflügen, dann parallele Rinnen nebeneinander ausgraben. in den Rinnen ganz viel humus streuen, darin die Saubohnen mit a. 30 cm Abstand legen, dann noch darauf eine Menge trockenes strohartiges stoff (aus dem oberen schicht von dem Humushaufen entnommen).

Bei den Kartoffelnsaat musste ich die Arbeit auch noch in April fortsetzen, da die letzte Woche März sah ich mich schön mit Grippe infiziert.

Es war darüber hinaus die Zeit für die jährliche Pflege der Obstbäume: ein Birnenbaum, der Wild aus einer samen gewachsen ist, wurde mit einer andere fruchttragende sorte veredelt (schon letzte Jahr habe ich ein andere Ast derselben Baum mit eine Art aus Ligurien aufgepfropft); dann musste ich Eisen auf den Blätter der Citrusfrüchte sprühen, also den Zitronenbaum, den Apfelsinenbäume und den Orangenbäume. Dieselben Bäume und noch eine Reihe anderen musste ich schneiden, damit die Äste eine fruchttragende Richtung annehmen.
Im Lauf des Monates konnte man wegen der bedeutende Temperaturerhöhung die Holzheizung einstellen, und die letzte Gaben von Holzaschen in den Boden zurückbringen. Besonders die Olivenbäume, die Zitrusbäume und die Kartoffelnbeete genossen von diesem Kalihaltigen Düngemittel.
Was konnte man aus dem Land in März gewinnen?
– Jede Menge Zitronen, klein, gross, mehr oder weniger reif. damit konnte man unter anderen eine lokale Spülmittel herstellen, der aus geriebene ganze Zitronen, Weinessig, Salz und Wasser besteht.

– Eier: nach eine Phase mit wenig Essen und niedrige Temperaturen, jetzt mit den ersten Frühlingstagen fingen die zwei Hühner mehr oder weniger konstant jeweils ein Ei pro tag zu legen.
– “Razza”, ein kohlartiges Wildgewächs, davon isst man in Winter einschließlich März die krausige Blätter. Klein gehackt und mit den Eier wurde es beinahe täglich ein nahrungsvolles und schmackhaftes Omelette.

– Potentiell gab’s eine Menge Wildkräuter überall aus dem Erdboden, die man nach Lust und Laune in Unmengen hätte sammeln können: z.b. junge Lowenkraut, Chicken-weed, Borretsch, Salbei, Rossminze (und eine Menge die ich nicht kenne, die vielleicht auch essbar sind).
– Die allerletzten Apfelsinen des Jahres.

andere Dinge waren noch auf Vorrat aus Ernten vergangenes Jahres vorhanden, und März/April war die richtige Zeit, um sie aufzuessen: Knoblauch, in Gefrierschrank aufbewahrtes Hühnerfleisch, Marmeladen aus Maulbeeren, Brombeeren, Feigen, Orangen, Mirabellen.

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L’aiuola sinergica – il meraviglioso mondo delle chioccioline

In questo periodo dell’anno, e prima che il clima diventi troppo caldo, sto rifacendo i vialetti dell’aiuola, cioè tolgo ciò che è rimasto del materiale di copertura e lo sostituisco con nuovo cartone e/o altro materiale organico e coprente.

spalettare nelle aiuole il fertile terriccio sotto le mattonelle, applicare nuovo cartone, risistemare le mattonelle


Ma caspita quante chioccioline! Appena in primavera e autunno il clima raggiunge quel range di temperatura e umidità ideali, ecco vedere uscire fuori da sottoterra centinaia e centinaia di chioccioline, non le classiche chiocciole con la casa rotondeggiante, ma quella che ci si aspetta di trovare sul lago, con la casetta fatta a forma di vite, allungata e stretta. il loro corpo molle è nerastro, la casetta è fragile, tanto da impedirmi di camminare agevolmente sui vialetti della aiuola, per timore di distruggerne qualcuna.

Rumina decollata, con la tipica casetta a tronco di cono, da cui il nome “decollata”


Non è sempre stato così. Da quando nella primavera del 2018 ho cominciato a curare questo spazio verde, c’è voluto circa un anno di umidità permanente del sottosuolo prima che questi piccoli molluschi si trovassero a casa. Umidità ottenuta accumulando sulla superficie il materiale vegetale tagliuzzato dagli steli delle piante morte, nonchè proteggendo il suolo sotto i vialetti con del robusto cartone, fermato a terra da mattonelle.
Ci sono anche quelle grosse tonde, che si possono anche mangiare, e a volte nei giorni di pioggia si vedono gruppi di chiocciole edibili che attraversano la strada per “cambiare pascolo” da una aiuola ad un’altra. Ma allora, mi diranno in molti, con tutte queste chiocciole , chissa quanti danni alle piante! In realtà i danni sono irrilevanti, perchè ci sono ovunque cosi tante piante appetitose fra cui scegliere, che… perchè dovrebbero scegliere di accanirsi a mangiucchiare proprio quelle che piacciono anche a noi umani?

le casette delle chiocciole edibili svuotate da noi per mangiarle

Su una nota enciclopedia interattiva ecco che trovo parecchie interessanti informazioni su questo animaletto, chiamato in gergo “Rumina decollata”. Innanzitutto rispetto ad una tipica chiocciola non mangia solo lattuga e simili verdure, ma è una creatura onnivora: ha una dieta cosi varia che in essa ricadono anche… altri tipi di chiocciola e le loro uova! Pare che in certe zone agricole sia stata introdotta artificialmente proprio per ridurre la popolazione di chiocciola tonda. Nella aiuola sinergica invece ci è arrivata da sola, oppure ce n’era gia qualcuna da prima, e da quando gli umani hanno smesso di tagliare l’erba a raso terra hanno avuto molte piu nicchie umide dove nascondersi di giorno e nei periodi con temperature estreme.
A maggior ragione, capiamo ora meglio perchè ci siano in effetti poche chiocciole tonde in consociazione con queste nere a tronco di cono… immagino che le chioccioline nere qui nell’aiuola non si mettano a divorare le loro parenti parecchio più grosse, anche perchè hanno a sufficienza materia vegetale inerte, viva e morta, da consumare, e quando c’è cibo per tutti c’è poca competizione; ma senz’altro le chiocciole tonde non avranno punto voglia di riprodursi nelle vicinanze di questi ovofagi.

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L’aiuola sinergica a Cittanova – La Primavera

I primi di maggio 2018 siamo tornati da un avventuroso viaggio in bicicletta verso e da Malta. Le piante a Malta erano molto più avanti nella vegetazione rispetto alle nostre pur sempre meridionali latitudini: lì a metà aprile c’erano gia (o ancora, perche magari le piante semplimcemente continuano a fruttificare anche d’inverno) zucche e zucchine maturate in campo aperto, e grandi distese di nasturzio fiorito, per fare alcuni esempi, e sulle piante di ricino spontanee sul ciglio delle strade si potevano già raccogliere i grossi semi maculato racchiusi nei caratteristici ricci tripartiti. Anche il frumento e la rucola portavano gia spighe con all’interno semi maturi, e anche di questi ho portato in calabria una piccola quantità.

un paesaggio di Malta rurale verso metà aprile- un mese avanti rispetto a noi

Al nostro ritorno l’aiuola era già lussureggiante di piante nella loro fase verde, primaverile.Era cresciuto di tutto, non certo solo quello che vi avevamo piantato noi. Addirittura, chissà come, era finita in tutta la terra fertile trasportata sui cartoni, una certa quantità di semi di pomodoro, senz’altro risultato di avanzi di cucina abbandonati, e una pianta di canapa, che faceva capolino per alcuni giorni ancora in mezzo a chia, farinello, pomodoro, malva e melissa, prima che ignoti – forse fumatori- la facessero sparire.

qui un buon esercizio di riconoscimento foglie

Molto presto fecero capolino le giovani piantine di ricino. Ho pensato di usarle in quanto piante pioniere adatte a climi torridi: l’aiuola si trova infatti esposta per tutto il giorno al sole cocente, nonche ai venti piu forti nei periodi di bufera. Con la protezione e l’ombreggiatura di queste piante, che possono crescere fino a diventare grossi cespugli, ho ritenuto possibile che una serie di altre piante meno resistenti potesse vivere e prosperare su questo terreno altrimenti troppo esposto.

piantina di ricino

Sulla superficie a ridosso della strada avevo seminato semi di chia e grani di frumento rosso assieme, e ora stavano crescendo in buona armonia, le fronde fitte di fogliame della chia adatte a proteggere da vento e sole le piu esili piante di frumento.

consociazione frumento estivo e chia: perfetta

La superficie dell’aiuola mancava però a quel punto ancora di sufficiente ombreggiatura, e il sole di maggio era gia implacabile. Cosi ho pensato di trapiantare un pò ovunque piantine di zucchina, senza speranza di raccogliere qualcosa, ma piuttosto con l’aspettativa che le loro grandi foglie facessero presto ombra mitigando il surriscaldamento del terreno, soprattutto per quando verso giugno le erbacee e le aromatiche tendono a seccare e non fanno piu ombra viva.

nello stesso angolo di aiuola: zucchina, citronella, girasole, ricino baby.

In questa fase piu di un concittadino ha voluto cedere delle piante per arricchire l’aiuola. Qui è il caso di menzionare un certo numero di giovani arbusti di Goji donati da un giovane frutticoltore locale, una pianta i cui piccoli frutti rossi sono particolarmente apprezzati in questi ultimi anni, e che ha trovato qui da noi un ambiente simile a quello del suo paese di origine.

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Una aiuola sinergica pubblica a Cittanova.

Ciao, questo blog era inizialmente dedicato a descrivere gli esperimenti permaculturali che ho condotto in un piccolo terreno posto nella piana di Gioia Tauro dal 2011 in avanti. In questo fare, che non è mai del tutto venuto meno, sono subentrati un po di fatti nuovi, che hanno spostato almeno temporaneamente l’epicentro geografico delle attività mie e della mia nuova famiglia verso altre aree a monte della Piana. Dal 2015 in avanti la mia famiglia si è allargata acogliendo diversi nuovi pargoletti, che con molta difficoltà avrebbero potuto accompagnarci nella vita selvaggia della Chijana, come localmente viene chiamata questa straordinaria area geografica. In particolare la sovrappopolazione di zanzara tigre ci è sembrata al momento incompatibile con minori di anni 5. Ecco che perciò un bel giorno di marzo del 2018 io, mia moglie e le nostre bimbette di 1 e 3 anni abbiamo rivolto la nostra discreta creatività bukolika verso un fazzolettino di prato posto nel bel mezzo del centro di Cittanova, nostra patria di adozione, e in particolare in quel crocicchio fra via tarsitani e via s.Pasquale che da sempre è un punto di incontro informale fra abitanti e avventori di ogni dove, anche grazie alla presenza di una fontana dall’acqua molto buona.

fontana tarsitani cittanova

the water from this fountain is absolutely safe!

La aiuola era una desolata -molti direbbero “pulita”- superficie piu o meno pratosa, con piantati nel mezzo due alberi di Lagerstroemia, una specie di eucalipto con bei fiori rosa, e ad un angolo un albero di fico. Queste piante erano ancora nel sonno invernale, e non immaginavamo ancora quanto sarebbero diventate belle (e buone!) con l’estate!

Lagerstroemia Cittanova

Lagerstroemia a Cittanova d’estate

Fatto sta che quel pomeriggio di primavera ci siamo divertiti a stendere dei cartoni di supermercato tutto sopra il prato -non era esattamente un prato… semplicemente gli operai del Comune in autunno avevano tagliato tutto a rasoterra col decespugliatore, come da prassi consolidata-; la maggior parte delle piante erano del genere con la radice profonda fittonante che in inglese si chiama horse-radish e in italiano, credo, “ramolaccio”. L’abbiamo coperta sperando di farla morire e fare così sostanza sottoterra per le piante che avremmo messo sopra il cartone, ma con il senno di poi devo dire che a distanza di due anni…hanno vinto loro!

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Stesi i cartoni li abbiamo quindi coperti con tutto il terriccio e materia vegetale grossolana che si era depositata dall’autunno precedente lungo il ciglio della strada, risultato di chili e chili di foglie cadute da diversi alberi di falso pepe ed alcune altre caducifoglie poste ai lati della strada.
Al di sopra di tutto questo buon materiale organico abbiamo sparso della terra inerte con un po di sabbia e un po di calce e sassolini, ed infine sopra la terra abbiamo sparso un leggero strato di steli erbosi e abbondanti foglie secche di bagolaro (spaccasassi) conservati dall’autunno precedente, onde tenere la terra da dilavamento e prosciugamento. Abbiamo preventivamente lasciato il cartone libero lungo quelli che sarebbero diventati i vialetti interni dell’aiuola, e successivamente abbiamo definito i vialetti appoggiando sul cartone delle mattonelle di graniglia rotte.

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alcune mattonelle erano intere, ma si sono rotte presto camminandoci sopra

Sui tratti coperti di terra ho successivamente sparso diverse sementi, in modo da avere velocemente una copertura verde e un groviglio di radici che tenessero il terreno protetto da piogga, sole e vento. Quindi via con dei semi a germinazione marzaiola col primo tepore, piante annuali “pioniere”, come la Chia (Salvia hispanica), il fieno greco (Trigonella foenum-graecum), la senape (sinapis alba), il frumento, i piselli, i ceci. Ad aprile ho piantato anche già parecchio girasole un pò ovunque: la posizione soleggiata del terreno ha permesso ai semi di trovsrsi nelle condizioni termiche per germogliare prima del solito, cosa che ha portato a uno sviluppo strepitoso delle piante.

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una giovane pianta di fieno greco sull’aiuola ancora spoglia

Nella stessa azione abbiamo trapiantato anche alcune piante perenni aromatiche, alloro, salvia, rosmarino, citronella, ma… che ingenuità a piantare giovani piantine di alloro con pochissima radice su una superficie che avrebbe in estate preso sole diretto e cocente per più di 12 ore al giorno! Di una ventina ne saranno sopravvissute a malapena 3.

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quasi tutte queste giovani piantine di alloro sono state bruciate dal sole, in mancanza di altre piante che facessero loro ombra nei primi anni.

E questi erano i primi passi della aiuola “sinergica”; dopodichè nella seconda metà di aprile abbiamo abbandonato tutto a se stesso per un paio di settimane, siamo andati a Malta, e ne siamo tornati portando alcune sementi raccolte nel nostro cicloperegrinare per l’isola e attraverso quell’altra grande Isola che ci separa da essa.

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Il Volo dei Maggiolini e Calendario Fenologico

Anche quest’anno, come nei due anni precedenti, intorno ai primi di novembre, complice un clima relativamente caldo e assolutamente non ventoso, si è svolto il grande volo dei maggiolini nell’uliveto. In questo periodo, intorno ai primi giorni di novembre, mi ritrovo al calare delle tenebre ancora indaffarato a finire qualche lavoro di campagna, quando improvvisamente, come ad un segnale convenuto, parte un rombo incredibile nell’aria fra le fronde di ulivo sopra la mia testa, e però è gia troppo buio per vedere alcunchè. Poi accendo i fari dell’auto per andarmene a casa, e lì la luce li attrae e li porta a volare basso. Saranno milioni, e tutti insieme, si direbbe festosamente, volano rumoreggiando (forse in qualche modo anche amoreggiando?), alcuni di loro anche inavvertitamente sbattendomisi in faccia.

Sono maggiolini, e se consultate l’internet, ovunque risulta che questi voli di gruppo avvengono a scopo riproduttivo in primavera (infatti non a caso si chiamano in italiano, ma anche in tedesco, “maggiolino”, ovvero “scarabeo di maggio”) e che gli insetti gia diventati adulti in autunno aspettano sottoterra tutto l’inverno finchè le temperature non sono abbastanza elevate da svegliare il loro orologio biologico.

la larva di maggiol(novembr)ino, famosa per essere bianca, grassoccia e di rimpinzarsi delle radici delle verdure durante la sua pluriennale crescita sotterranea.

la larva di maggiol(novembr)ino, famosa per essere bianca, grassoccia e di rimpinzarsi delle radici delle verdure durante la sua pluriennale crescita sotterranea.

Un’ennesima volta constatiamo come la letteratura scientifica, per quanto puntuale, è sempre una copia imperfetta del grande libro della natura di galileiana memoria, e i maggiolini qua in Calabria non hanno evidentemente la pazienza di aspettare in solitudine sottoterra fino a maggio per sollazzarsi con i loro simili.
Siccome questo evento sembra accadere annualmente in questo periodo, mi sembra d’uopo elevarlo ad elemento topico di un eventuale calendario fenologico, un punto fermo cioè nel divenire delle stagioni dell’anno, a cui affidarsi per azzecare il momento giusto per certe operazioni agricole. Il libro dell’agricoltura sinergica cita come esempio gli Indiani d’America, che seminano il mais quando le foglie di quercia sono grandi come l’orecchio della scoiattolo.
Orecchio dello scoiattolo? Belin, ma un esempio piu alla portata di noi comuni bukolici? Come lo misuro l’orecchio, dalla base o dal buco? con i ciuffi o senza i ciuffi? A dirla tutta poi, nella nostra zona le quercie sono solo lecci, cioè sempreverdi, e gli scoiattoli proprio non esistono… in compenso abbiamo un simpatico animaletto chiamato Ghjirupondaco (lett. dal Greco “Topo-ghiro”) che però ha le orecchie piu piccole dello scoiattolo.

il ghiro, in Magna Grecia chiamato Ghjiropondaco, è da secoli un apprezzato cibo per le popolazioni rurali calabresi.

il ghiro, in Magna Grecia chiamato Ghjiropondaco, è da secoli un apprezzato cibo per le popolazioni rurali calabresi.

Comunque, sappiatelo, da oggi i maggiolini qui li chiamiamo Novembrini.

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La morte piu atroce e splatter del mondo degli insetti – Con gli Icneumonidi son cavoli amari!

Il bruco di cavolaia distrugge campi di cavolo, ma lo aspetta una morte lenta e atroce.
Il bruco di cavolaia è un flagello per i nostri cavoli coltivati: in primavera vediamo con gioia i nostri cavoli nonchè broccoli crescere e dispiegare le loro grandi foglie, quando un giorno con orrore ci accorgiamo che inferiormente le foglie sono colme di vermetti nerastri, in riga come soldatini, che tutti insieme sbranano foglie enormi fino alle nervature nel giro di un giorno.

i bruchi di cavolaia divorano le foglie di broccolo

i bruchi di cavolaia divorano le foglie di broccolo


A me è successo proprio nella corrente primavera ed è stato traumatico, anche perchè non avendo mai piantato cavoli non avevo la piu pallida idea che si potesse presentare questo inconveniente. Peraltro la cavolaia è una graziosa farfalla che svolazza gioiosamente sull’orto in cerca di un bel cavolo dove deporre le uova, ignara di quanto il suo aspetto simpatico non si addica allo sconforto che ci arreca la sua prole vorace.

scheletri di cavolo

scheletri di cavolo

Ma anche il bruco di cavolaia non se la passa troppo bene, dopo un primo periodo di scorpacciate senza limiti, il cui unico vantaggio per noi coltivatori tapini è la gran quantità di letame che i bruchi riversano sull’aiuola via via che distruggono i cavoli.
Ben presto è comparso infatti l’insetto antagonista, nella fattispecie la vespa icneumonide, il cui istinto è di iniettare le proprie uova dentro il corpo molliccio del bruco quando ancora è piccolo. Mentre il bruco si nutre di foglie di cavolo e cresce, altrettanto velocemente crescono anche le larve della vespa icneumonide dentro di lui, cibandosi della sua stessa carne. Hanno senz’altro l’accortezza di farlo in modo che tutti gli organi vitali del bruco rimangano integri, ed anche la maggior parte dei muscoli che ne permettono la deambulazione e il movimento.

le larve di icneumonide escono dal bruco che hanno divorato dall'interno. i cavoli ringraziano.

le larve di icneumonide escono dal bruco che hanno divorato dall’interno. i cavoli ringraziano.


In un’occasione ho assistito con i miei occhi a questo evento affascinante e terribile. Un bruco di cavolaia ormai prossimo alla metamorfosi cominciava a prepararsi per passare allo stadio di crisalide: lentamente cominciava a secernere dalla bocca un filo serico con cui tessere tutt’attorno un bozzolo, analogamente al ben più noto imenottero, il baco da seta. La sera era ancora intento a muovere la testa in tutte le direzioni secernendo filo serico, mentre la mattina successiva non potevo credere ai miei occhi: la massa di filamenti intessuti attorno al’animale erano diventati giallastri, e in mezzo a questi si contorcevano vivacemente centinaia di piccoli vermi biancastri, centinaia di volte piu piccoli del bruco.

Il bruco stesso si muoveva molto lentamente, e forse era anche lui stupito e terrorizzato di quello che stava accadendo. Ma in realta no saprei dire se era lui stesso a muoversi o erano tutti quei vermi dentro di lui a muovere le sue spoglie esterne, a guisa di pupazzo. Il mio primo pensiero, ingenuo, è stato: Eh, il bruco ha partorito! Così giovane?

Cotesia glomerata è il nome scientifico della vespa della cavolaia, qui inietta le sue uova nei giovani bruchi.

Cotesia glomerata è il nome scientifico della vespa della cavolaia, qui inietta le sue uova nei giovani bruchi.

Solo diverso tempo dopo ho realizzato che nottetempo le larve di icneumonide avevano percepito che era ora di finire lo svezzamento e uscire dal loro ospite, cosa che hanno fatto squarciando il povero corpo in centinaia di punti contemporaneamente… Più horror di cosi si muore!

la graziosa farfalla continuerà a deporre uova e far danni, ma grazie alla vespa icneumonide i danni saranno meno apocalittici.

la graziosa farfalla continuerà a deporre uova e far danni, ma grazie alla vespa icneumonide i danni saranno meno apocalittici.

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I vermi più schifosi del Creato – Eristalis tenax

…Veramente, in tutta la mia vita non mi ricordo di aver assistito ad uno spettacolo altrettanto schifoso e ripugnante nell’ambiente naturale, quel tipo di immagini che ti ritornano costantemente alla mente quando mangi e che ti fanno contorcere lo stomaco ancora giorni dopo.

Ma raccontiamo con ordine: una delle operazioni utili da fare in autunno in campagna è di “fare i capelli” alla vegetazione cresciuta prepotentemente dopo le piogge settembrine, fra cui i vari cespugli di ortica, che cresce proprio là dove il terreno si è saturato di nitriti e nitrati (continuo a non sapere esattamente cosa siano, ma li cito perche è una di quelle espressioni simpatiche che ai miei tempi si imparavano a pappagallo alle elementari durante la lezione di scienze).

Quindi mia moglie si è messa i guanti e ne ha tagliato un bel mucchio. Che cosa si fa con un mucchio di ortica? Se nel medioevo pare si usasse la fibra del fusto per farne tessuti (!), oggigiorno si mangiano le punte giovani lessate come fossero spinaci, mentre il grosso della pianta viene messo a macerare in un contenitore capiente pieno d’acqua, di modo che dopo un paio di settimane se ne ricava un’acqua putrida e maleodorante. Una volta diluito con acqua, questo liquido scuro può essere usato come concime liquido per le piante. Infatti ho notato che l’odore del macerato d’ortica diluito in acqua è -provare per credere- lo stesso identico del letame di pecora o capra.

Dopo averlo riempito di acqua e ortica, ho chiuso il recipiente con il coperchio di plastica e ho lasciato la botola sul coperchio appena socchiusa per far passare un po’ d’aria. Passate le prime due settimane di ottobre -tempo quasi estivo- torno al recipiente per vedere se è pronto. sollevo la botola e…

in un fetore di putrefazione difficilmente descrivibile, ma che ricorda amplificato per mille quello della bocca marcia di un vecchio con tutti i denti cariati e una nuvola di etere di acido gastrico, ecco che una moltitudine di creature biancastre, grassocce e traslucenti, delle dimensioni di grosse larve di mosca si trascinavano e nuotavano sulle spoglie della pianta e sull’acqua in cui erano semisommerse, e ad ogni movimento dei loro corpi viscidi al loro interno una convulsione dei visceri ne attraversava tutta la lunghezza. Erano ad una ossevazione ravvicinata privi di testa, ma si capiva dal loro movimento che la loro parte posteriore era una specie di lunga coda viscida che il corpo trascinava penosamente sui fusti putrefatti e su lungo le pareti della cirsterna. diversi fra essi si erano arrampicati fino alla botola e aderivano al coperchio stesso della botola, e come ho offerto loro un’apertura, ecco che gia si affrettavano ad uscire e spargersi sul tetto del contenitore lasciando sulla superficie plastica una scia di acqua fetida con quelle sorte di code inerti, che potevano benissimo essere le loro budella uscite dal ventre trasparente e trascinate appresso. Le convulsioni violente e roteanti dei loro movimenti avevano un che di infernale, come se fossero in piccolo le membra della terribile idra di mitologica memoria.
Mi sono mantenuto alla larga, schifato dalla concorrenza di quella orrida visione a dall’odore nauseabondo che emanavano, o che comunque emanava da là dove strisciavano questi vermi.

Di solito sono tollerante (o lo sono diventato) verso animali altrimenti schifati da tutti, quali i ragni o i serpenti, ma dei vermi in generale ho una fobia, e solo recentemente, da quando vivo a stretto contatto con la campagna, ho superato la ripugnanza per i soli lombrichi (che so essere utili, quindi “alleati se non proprio amici”) e quasi quasi anche per i lumaconi o limacce, quegli stessi che erano vittima del sale che spargevamo crudelmente loro addosso da bambini. Ma questi vermi… o Santi Numi, mi ricordavano proprio le lumache mezze disciolte dal sale, con il loro viscidume ed i loro contorcimenti che guai se avessero potuto gridare dal dolore… Qualcosa in me suggeriva che quegli esseri non avevano diritto di deturpare con la loro presenza schifosa il mio ambiente e infetidire la mia aria (non apparteneva alla sfera del razionale il pensiero che l’odore veniva dall’ortica in decomposizione e non dai vermi).

 disgustoso

disgustoso

Bene, poi sono tornato a casa e a cena ho ancora fatto fatica a mandare giu il mangiare, al pensiero nauseabondo di quei vermi grassocci. Solo il giorno successivo, offuscata la truce memoria visivo-olfattiva, ho cercato sull’internet di capire di che tipo di invertebrato si trattasse, e se fosse, come sospettavo, pericoloso per la trasmissione di patogeni.

La ricerca è durata pochi minuti, e l’esito mi ha fatto ricredere su molte cose: intanto non si trattava di organismi adulti, ma di uno stadio larvale di creature soggette ad una radicale metamorfosi; questo tipo di insetti, chiamati sirfidi (famiglia dei Sirphidae), ed in particolare quella specie, chiamata Eristalis tenax, sono una volta adulti simili a mosche, ma con colori che ricordano quelli delle api, e infatti sono proprio quei singolari ditteri che ognuno di noi ha verosimilmente già incontrato nei campi fioriti, che riescono a stare perfettamente fermi in aria muovendo le ali cosi velocemente da renderle invisibili ai nostri occhi – un adattamento perfetto per la loro alimentazione principale: il nettare dei fiori. Inoltre, l’altro alimento di cui vivono allo stadio larvale alcune specie di Sirphidae consiste in afidi delle piante: in entrambi i casi sono animali amici dell’agricoltura, o come impollinatori o come antiparassitari. Il viscidume non è una caratteristica loro propria come per le lumache, ma è dovuto al fatto che sguazzavano nell’umido, infatti una volta usciti dal recipiente ed asciugati dall’acqua, alcuni di essi nel giro di un giorno o due hanno reso piu evidente il loro esoscheletro, trasformandorsi in pupe corazzate, sorta di piccole mummie nerastre e dure. La “coda”, elemento che rende riconoscibili queste larve nel mondo anglofono sotto il nome di rat-tail-maggot, risulta essere in realtà l’apparato respiratorio delle larve, che permette loro, similmente alle larve di zanzara, di respirare rimanendo sott’acqua a testa in giù. A proposito, la testa quelle larve ce l’hanno, ma è cosi piccola che non si vede ad occhio nudo.

un meraviglioso insetto !

un meraviglioso insetto !

A quel punto sono stato travolto da pensieri forti: quante volte ci capita di incontrare sulla nostra strada persone rivoltanti, brutte, stupide, malvagie, moleste o semplicemente diverse dal nostro ideale di essere umano, e di pensare solo a quello che noi percepiamo di loro in quel momento, senza inquadrarle nella loro esistenza dinamica, in quello che possono essere state o che potrebbero diventare. Le condanniamo nel loro triste presente, come io da ignorante ho fatto con le larve di sirfide. Ci penserò la prossima volta che incrocierò facce antipatiche sul mio cammino.

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meno male che c’è il cartone

Prima di addentrarmi nell’argomento della aiuola sinergica, che ci ha dato verdura da mangiare per gli scorsi 3-4 mesi, mi urge qui di presentare il cartone come materiale agricolo.

ecco in fieri la aiula principale di verdure, costituita su una superficie incolta erbosa fra settembre e novembre del 2015

ecco in fieri la aiuola principale di verdure, costituita su una striscia di terreno incolto fra settembre e novembre del 2015


Sfogliando il libro-miscellanea dedicato alla defunta guru della filosofia sinergica Emilia Hazelip, ho notato che qualcuno dei pionieri del procedimento sinergico consigliava il cartone per coprire il terreno invece di zapparlo. Cosa quantomai appropriata, ho pensato, in particolare su un suolo come quello su cui lavoro, pressoche privo di struttura, e che, come ho gia purtroppo osservato, una volta zappato se viene giu tanta pioggia come accade spesso qui, si porta via vagonate di terra.
Lo strato di cartone secondo le mie osservazioni ha diverse funzioni, e non è semplicemente uno strato organico che soffoca le malerbe. Innanzitutto per me il cartone rappresenta un importante riciclo a impatto zero, che serve a ribilanciare lo squilibrio umano e ambientale rappresentato da supermercati e centri commerciali.
Ad esempio in un supermercato troveremo in vendita pasta madre in polvere, quando per farsela basta un po di farina e di acqua, o limoni importati dalla spagna, quando i limoni nostrani si buttano via per quanti ne abbiamo, o i piu disparati prodotti per il bagno, che per lo piu sono costose marketizzazioni di sostanze chimiche affini a soda caustica, aceto, limone e sapone di casa.
i cartoni piu piccoli, tra l'altro, sono molto utili per coprire e definire i vialetti tra le aiuole dove è previsto che si cammini (sulle aiuole non si cammina MAI! comandamento bukoliko numero 1! ) le foglie e la terra che ci finiscono sopra si possono spazzare via sulle aiuole agevolmente con la scopa.

i cartoni piu piccoli, tra l’altro, sono molto utili per coprire e definire i vialetti tra le aiuole dove è previsto che si cammini (sulle aiuole non si cammina MAI! comandamento bukoliko numero 1! ) le foglie e la tera che ci finiscono sopra si possono spazzare via sulle aiuole agevolmente con la scopa.


Se dunque cose anche le meno monetizzabili in un centro commerciale rientrano nella sfera del profitto, la cosa veramente utile di queste speculazioni sull’inutile sono.. i loro contenitori, ovvero centinaia e migliaia di scatole di cartone atte al loro trasporto dalla fabbrica alla grande distribuzione.
Se in un passato preconsumistico avrei avuto materiale pacciamante in abbondanza semplicemente raccogliendo sacchi e sacchi di foglie secche in autunno dai boschi limitrofi, oggi che i boschi tendono ad allontanarsi dall’abitato per offrire superficie a case piu spaziose, e che l’industria tende a coltivare appositamente boschi altrove per ottenere la materia prima per fabbricare cose tipo le scatole di cartone, oggi in compenso posso caricarmi la macchina ogni giorno gratuitamente di ogni sorta di cartone che ha finito di svolgere la funzione per cui è stato fabbricato. Invece di andare nel bosco. Oltre che essere per me una risorsa gratuita, faccio anche un favore al manager del supermercato (il prelevamento del cartone da parte di una ditta specializzata ha un costo).
ogni viaggio nella campagna è occasione per portare un carico di cartone. A proposito, nel approfitto per ringraziare la CONAD di Cittanova, da cui mi rifornisco in esclusiva da 6 mesi a questa parte.

ogni viaggio nella campagna è occasione per portare un carico di cartone. A proposito, nel approfitto per ringraziare la CONAD di Cittanova, da cui mi rifornisco in esclusiva da 6 mesi a questa parte.


Con il cartone è piu o meno come se coprissi la terra di uno spesso strato di fogliame morto, ha il vantaggio quindi di evitarmi un sacco di semi indesiderati contenuti nel falciato, che poi in primavera intereferiscono con quello che vorrei crescesse sopra il cartone. Si decompone inferiormente via via grazie all’umidita delle pioggie, diventando humus assieme alle spoglie delle piante morte sottostanti e delle miriadi di organismi ad esse consociati.
questa è l'aiuola dedicata ai carciofi, qui erano appena stati trapiantati, ora sono piuttosto vigorosi, anche perche grazie al cartone non hanno dovuto competere con altre piante attorno.

questa è l’aiuola dedicata ai carciofi, qui erano appena stati trapiantati, ora sono piuttosto vigorosi, anche perche grazie al cartone non hanno dovuto competere con altre piante attorno.


Poi non è che il cartone necessariamente uccide le piante sottostanti, o non tutte: dal mio punto di vista, che considera le piante in funzione del suolo piuttosto che viceversa, il cartone protegge il suolo dal sole e dalla pioggia, quindi da disseccamento e dilavamento, e questo fa si che l’avvento o la persistenza di determinate piante protettrici (o mafiose che dir si voglia) non sia piu richiesta dal terreno. Quindi se sotto il cartone anche persistano delle piante di rovo, o altre coprenti con strutture rizomatose sotterranee, queste magari non si estinguono del tutto, ma avranno meno motivazione a venire fuori, cercando piuttosto di migrare verso i bordi dell’area pacciamata.
gli sterpi secchi che si vedono in primo piano sono un mezzo sia per costituire la struttura organica di base per una aiuola rialzata, sia per evitare che i cartoni non ancora appesantiti dall'acqua se li porti via il vento. E che vento!

gli sterpi secchi che si vedono in primo piano sono un mezzo sia per costituire la struttura organica di base per una aiuola rialzata, sia per evitare che i cartoni non ancora appesantiti dall’acqua se li porti via il vento. E che vento!


Svantaggi: al momento, cioe nel pieno dell’estate, posso tirare le somme mettendo in conto che sotto la protezione del cartone, che scherma il sole e la pioggia battente, l’umidità moderata e la mancanza di luce induce le piante annuali a morire e decomporsi, attirando quindi miriadi di animaletti da sottobosco che possono continuare a lavorare a processare materia morta anche quando fuori c’è il sole a picco o piove a scroscio. questi a loro volta però attirano animali piu grossi, cioe le talpe e i topolini, che sono interessati le une agli invertebrati a loro volta attirati dal microambiente favorevole, gli altri ai semi grossolani che si piantano in piccoli buchi che squarciano lo strato di cartone.
un fazzoletto di terra che in primavera ho coperto di cartoni, e bucando a intervalli regolari ho piantato la classica, mitica, bukolika consociazione americana mais-fagiolo-zucca. di tutte e tre le specie si sono avute perdite del 30-40%. intere piantine risucchiate sottoterra.. e anche le lumachine hanno fatto la loro parte, trovsndo sotto i cartoni il riparo diurno ideale da cui colpire di notte.

un fazzoletto di terra che in primavera ho coperto di cartoni, e bucando a intervalli regolari ho piantato la classica, mitica, bukolika consociazione americana mais-fagiolo-zucca. di tutte e tre le specie si sono avute perdite del 30-40%. intere piantine risucchiate sottoterra.. e anche le lumachine hanno fatto la loro parte, trovsndo sotto i cartoni il riparo diurno ideale da cui colpire di notte.


Bisogna mettere quindi in conto che se si fa un buco nel cartone e si semina un fagiolo, o una fava, o una piantina giovane, non si ci dovra stupire se molto presto proprio li sbuca una galleria scavata da qesti animali. questo accade soprattutto nei periodi secchi, allorchè la microfauna si rifugia sotto i cartoni -come in generale sotto la pacciamatura- dove l’umidita è piu costante.
Vantaggi a sorpresa: l’uso dei cartoni ci ha inaspettataente regalato una copiosa raccolta di funghi chiamati “morchelle”, o “sponze” in dialetto, che ha dell’eccezionale non solo perchè questi funghi sono piuttosto rari, ma anche perche sono spuntati in febbraio-marzo, con almeno un mese di anticipo sull’usuale periodo in cui i fungaioli sono soliti trovarli. Oltrettutto in pianura, mentre tutti li vanno a scovare imboscati in montagna.
le morchelle raccolte in marzo le abbiamo per lo piu seccate sulla stufa per mangiarle durante l'anno nelle buone occasioni.

le morchelle raccolte in marzo le abbiamo per lo piu seccate sulla stufa per mangiarle durante l’anno nelle buone occasioni.

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